Herbststürme über Europa: Warum wir erst im Mai 2027 ablegen
Während die SY Ohana noch sicher und gemütlich in ihrem Winterquartier liegt, zeigt uns der europäische Herbst gerade eindrucksvoll, was draußen auf dem Wasser los sein kann. Ein massiver Bombenzyklon fegt über den Kontinent und schickt mit den Sturmtiefs „Luise“ und dem direkt nachfolgenden Orkantief „Manja“ Spitzenböen von bis zu 143 km/h und Sturmflutwarnungen über Westeuropa und die Nordseeküste.
Unsere Route bleibt entspannt – dank Mai-Start!
Für die Crew der Ohana sind diese Bilder kein Grund zur Nervosität, sondern die beste Bestätigung für unsere gesamte Zeitplanung: Unsere große Segelreise beginnt ganz bewusst erst im Mai 2027!
Wer im Spätherbst oder Winter versucht, das IJsselmeer, den Ärmelkanal und vor allem die berüchtigte Biskaya nach Süden zu bezwingen, spielt russisches Roulette mit den atlantischen Tiefdruckgebieten. Im Mai dagegen hat sich das Azorenhoch meist stabilisiert, die schweren Winterstürme flauen ab und die Chancen auf moderaten Nordostwind an der portugiesischen Küste stehen optimal.
Trockentraining auf dem Sofa
Akut beeinflusst dieser Sturm unsere Überführung also überhaupt nicht. Trotzdem nutzen wir das aktuelle Unwetter für ein intensives „Trockentraining“ auf dem Sofa: Wir verfolgen die Zugbahnen der Tiefs auf den Wetterkarten, analysieren die Wellenhöhen im Ärmelkanal und lernen das zukünftige Revier theoretisch immer besser kennen.
Die Vorbereitungen laufen im Hintergrund entspannt weiter, während wir den Blick auf den Frühling 2027 richten.
Bleibt sicher im Warmen!
Die Crew der SY Ohana
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