El Hierro – Urlaub vom Urlaub 2 / Vacation from our vacation 2

Wieder das gleiche Spiel – wir legten dieses Mal sogar mit einer Stunde Vorsprung ab, nur um eine halbe Stunde nach TAPIR und VITA NOVA im Puerto de la Estaca im Nordosten von El Hierro anzukommen. OHANA scheint also eindeutig zu schwer und zu überladen zu sein – oder wir zu unfähig zum schnellen Segeln 😉

This time we left an hour early – and Jorge still overtook us just a cable length from the entrance of Estaca in the north-east of El Hierro.

Der Hafen La Estaca im Nordosten von El Hierro ist nicht besonders idyllisch, da hier auch die großen Fähren anlegen. Wir mussten direkt an der Hafenmauer längsseits festmachen.

Da uns die Hafenpolizei verbat nahe der Leiter festzumachen, die hoch zur Kaimauer führte, mussten wir bei Niedrigwasser sehr kreativ und sportlich sein, wenn wir die Boote verlassen wollten: Tobi kletterte drei Meter an den Wanten hoch, sprang auf die danebenliegende Mauer, um danach Chris, Tatjana und mich an den Armen nach oben zu ziehen, bis unsere Beine auch die Kaimauer erreichen konnten. Und wenn Tobi nicht zur Stelle war, musste uns die Hafenpolizei oder Guardia civil beim Anland-Kommen behilflich sein.

Nach einer Nacht hatten wir alle genug von soviel Sport und segelten weiter gen Süden nach La Restinga, direkt an der Südspitze von El Hierro. Dieser Hafen war umso schöner: klein, vor allem einheimische kleine Fischerboote, einige Tauchboote für die Touristen und direkt in der Ortsmitte gelegen.

Bei der Hafeneinfahrt sah ich den vermeintlichen Hafenmeister, der mir zuwinkte um anzuzeigen, welchen Stegplatz wir nehmen sollten und sagte zu Tobi “Der Marinero sieht aus wie Bobby!”. Zwei Minuten später die Erkenntnis – es ist Bobby! Bobby und Visnja, die wir Ende März in Las Palmas kennengelernt hatten, waren im August aufgebrochen, um die anderen kanarischen Inseln zu erkunden. Also noch ein schönes Wiedersehen!

La Restinga war, wie auch Valle Gran Rey, super geeignet zum Schnorcheln, war wir auch täglich machten. Tobi und ich mieteten in Valverde, als Jorge, Tatjana, Chris und Enrique am nächsten Morgen direkt weiter die Westküste entlang segelten, ein Auto um das Innere der Insel zu erkunden.

Auch auf El Hierro waren die Unterschiede zwischen Küste und Landesinnerem extrem: schwarzes Vulkangestein entlang der Küste, Weidelandschaften, Nadelwälder im Inneren.

Der Rückweg von El Hierro, entlang der Südküsten von La Gomera, Tenerifa und Gran Canaria war leider ziemlich anstrengend: zwei Tage waren wir fast ausschließlich unter Motor mit Wind von vorne unterwegs. Nach sovielen Stunden Motorgedröhne waren wir unheimlich erleichtert die bekannte Kulisse von Las Palmas wiederzusehen.

Unser Fazit: Sowohl La Gomera als auch El Hierro sind wunderschöne Inseln, ein Ausflug ins Inselinnere lohnt sich in jedem Fall, ob per Anhalter oder mit Mietauto, und trotz anstrengendem Rückweg tat unser dieser “Ausflug” von Las Palmas sehr gut!

Estaca is not very beautiful – it is main port of El Hierro and has very little space for other boats than the ferries.

We lay alongside the pier and had to be creative and athletic to get off the boats on low tide (how to climb a solid 3m high concrete wall?) Tobi climbed up the shrouds and then lifted Chris, Tatjana and Judith off the boats. When Tobi was not around the Guardia Cicil was nice enough to give the ladies a hand. After one night we had enough of this and sailed to La Restinga at the south-tip of El Hierro.

We were rewarded in La Restinga for the trouble in Estaca: a small, beautiful harbour with local fisher boats and a couple of ribbs from the local dive shops,

When we entered the harbour Judith saw the “harbour master” who showed us where to berth. Judith’s comment: “From far, the harbour master looks just like Bobby”. Two minutes later we realize that it is actually Bobby! We met Bobby and Visnja in Las Palmas in March and left Gran Canaria in August to explore the other islands. Another reunion!

La Restinga is perfect for snorkling and diving and we explored the nearby underwater world. When TAPIR and VITA NOVA left for La Gomerra the next morning we hired a car in Valverde to explore the rest of the island. As on the other islands the inland is extremly different from the coast: bizzare black lava fields like on the moon, green meadows and wounderful smelling coniferous forests are next to each other. What an island!

After two more days we are heading back for Las Palmas: ARC boats are waiting for our help.

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