Komische Woche… / What a weird week…

Segeln mit Verena und Michael
Segeln mit Verena und Michael

Am Sonntag brachten wir Verena und Micha – nach einer wunderschönen Woche mit den beiden, in der wir vier zusammen etliche Kilometer zu Fuß zurücklegten 😉 – leider schon wieder zurück an den Flughafen.

On Sunday, we dropped Verena & Michael at the airport, much too soon, unfortunately, after a wonderful week with them here in Las Palmas.

Wir gingen fest davon aus, das diese Woche eine ganz normale “Marina-Woche” wird: “tranquilo”, ohne größere Ereignisse, so dass man sich ganz aufs Relaxen und auf einige (nichtallzu anstrengende) Arbeiten am Boot konzentrieren kann.

We expected this to be one of the usual “marina weeks”: quiet, relaxing, only a few things to repair on the boat, … but everything turned out differently.

Nichts da, bislang gab es fast jeden Tag einen komischen Vorfall:

Up until now, almost every day, something weird and unexpected happened:

  • Montag: am Nachbarsteg entdeckten Tobi und ich einen gelben Wellensittich, der auf der Wäscheleine eines Bootes saß. “Endlich ein Haustier in Aussicht”. Als Tobi den Sittich mit Körnern anlocken wollte, dachte Tweety “Bei Dir piept es wohl!”, und flog davon.

  • Dienstag:
    Mit den Rohren endlich im Hafen angekommen!°
    Mit den Rohren endlich im Hafen angekommen!

    wir brauchten mal wieder neue Teile für OHANA: Rohre aus INOX (rostfreier Stahl), um die Rostbildung an der Fußreling aufzuhalten. Also mit dem Bus ab ins Industriegebiet El Sebadal zum INOX-Laden “Maipez”. Da die Rohre je sechs Meter lang waren, kam für den Rückweg leider nicht der Bus in Frage (obwohl ich den Blick des Busfahrers beim Ticketkaufen gerne gesehen hätte). Stattdessen waren wir ca. eine Stunde lang mit den Rohren zu Fuß unterwegs: Tobi vorne, ich sechs Meter dahinter (eine Unterhaltung zu führen war wegen der 6m-Lücke natürlich unmöglich), und schafften es tatsächlich unfallfrei über sämtliche Kreuzungen in den Hafen zurück.

  • Mittwoch: wir wurden nachts von einem “PLATSCH!”  und Geschrei einer Frau geweckt. Ein Bootsnachbar war (nüchtern!) ins Wasser gefallen und konnte sich alleine nicht den Steg hochziehen. Tobi versuchte den entkräfteten Mann aus dem Wasser zu ziehen, was erst klappte, als noch ein Passant kam und mithalf.

Mal sehen, was die nächste Woche bereit hält. Wie schon geschrieben, langweilig wird es hier in Las Palmas nie 😉 .

  • Monday: on a pontoon nearby, we discovered a yellow parakeet cheerfully chirping on the washing line of a boat. “Finally a pet for the boat!”, we thought. As Tobi tried to lure the bird with some sunflower seeds, Tweety took off.

 

  • Tuesday:
    Mit den Rohren endlich im Hafen angekommen!°
    Back in the marina with the tubes!

    once again, we needed new parts for the boat: stainless steel tubes to avoid the rusting along the toe rails. Thus, Tobi & I took the bus to the industrial area of Las Palmas, “El Sebadal”, and bought stainless steel tubes at the shop “Maipez”. As the tubes were about 20ft long, we couldn’t take the bus back, but had to walk instead. For an hour, we weaved through traffic and over cross-ways with our tubes, Tobi in front, me 20ft behind him, and did indeed manage to arrive in the marina accident-free.

  • Wednesday: at night, we were woken up by a splashing sound and the screams of a woman. A neighbour on the pontoon had fallen into the water (sober, that is), and couldn’t manage to get back onto the pontoon by himself. Tobi tried to pull the enfeebled guy back on land, which only worked after a passerby came and helped as well.

Let’s see what the coming week has in store. As I’ve said before, it never gets boring here in Las Palmas 😉 .

2 thoughts on “Komische Woche… / What a weird week…”

  1. Hey Ihr Lieben,
    Wir hatten so eine schöne Woche bei Euch! Ich freu mich ganz arg, dass wir Euch nochmal sehen konnten, bevor es auf zu den Cap Verdischen Inseln geht!

    Euch alles Liebe
    xxx V

  2. …. Die Story ist sicherlich sehr witzig und – na ja – fast seltsam…. Ihr solltet aus dem ganzen Geschehen, was Ihr so erlebt habt, echt ein Buch machen.

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