Vom Winde verweht / Where the Wild Winds Are

“Hey dude!”

“Fuerteventura” heißt bekanntlich “Starke Winde”, und den Namen trägt diese Insel nicht zu Unrecht. Seit wir Mitte März dorthin segelten, wissen wir, dass an dem Namen sehr viel Wahres ist.

As you probably all know, “Fuerteventura” stands for “strong breeze”; there is definitely a reason for this name, as we found out in March, when we sailed there.

Anders als bei den Fahrten nach La Gomera und El Hierro segelten wir dieses Mal nicht “im Konvoi” mit Booten von Freunden, sondern alleine. Die einzigen anderen Mitstreiter in den Wellen waren die ARMAS- und FRED OLSEN-Fähren von Las Palmas nach Morro Jable auf Fuerteventura. Aber mit denen muss sich OHANA zum Glück nicht messen, die spielen in einer ganz anderen Liga 🙂

Unlike the sailing trips to La Gomera and El Hierro last year, this time we didn’t have to try in vain to “race” our friends’ boats, but were sailing by ourselves. The only other “rivals” were the ferry boats from ARMAS and FRED OLSEN, but they are in a completely different league 😉 .

Auf der Fahrt zeigte sich, dass OHANA ohne Konkurrenz ohnehin viel besser segelt: wir hatten eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 6,5 Knoten (auf anderen Strecken waren wir meist mit 4 bis 5 Knoten unterwegs), und das bei bereits gerefftem Segel und etwas mehr als 30 Knoten Wind.

During this stretch, we found out that OHANA sails much better (and faster!) without any “rivals”: we made an average speed of 6.5 knots (for other stretches so far, we had 4 to 5 knots on average), and this even with a reefed main sail!

Wahrscheinlich lag die – in unseren Augen – tolle Geschwindigkeit daran, dass wir im letzten Jahr viel Gewicht an Bord reduziert haben. Das heißt jetzt aber nicht, dass Tobi und ich abgenommen haben – nein, das ganz bestimmt nicht 😉 . Aber wir haben z. B. schwerere Ankerkette gegen Leichtere getauscht. Haben Drittanker verkauft. Haben die Anzahl an Ersatz-Holz- und Stahlstücken reduziert…

Probably, this unusual speed (for our boat, that is. Our friends Marie-Hélène and Bertrand sail at an average speed of 17 (!!!) knots on their catamaran Grand PHA) is due to the fact, that we reduced some weight. Hereby, I don’t mean that Tobi and I lost weight (no way, Jose! 🙂 ), but that we got rid of some superfluous stuff: we exchanged heavier anchor chain for lighter one, sold our third anchor to a friend, got rid of some of the wood & metal spare parts, …

Die Marina in Morro Jable ist klein aber nett, wir zahlten 7 € die Nacht, Toiletten-/Duschräume gibt es allerdings nicht. Wir trafen Enrique, Jorge und Tatjana wieder, die bereits einige Tage früher losgesegelt waren.

Gegenüber der Marina gibt es eine Schildkröten-Aufzuchtstation (Guardería de tortugas Sodade), wo die sog. Caretta Caretta Schildkröten von den Kapverden hier in Fuerteventura angesiedelt werden sollen.

The harbour of Morro Jable is small but cute, the berth cost us 7 € per night, showers and bathrooms are non-existent, however. Jorge, Tatjana and Enrique waited for us in the marina, they had already spent a few days in in the marina.

Opposite the marina, there is a turtle breeding station (Guardería de tortugas Sodade), where they try to reintroduce the Caretta Caretta turtle from the Cape Verde islands.

Da wir wussten, dass Marcel mit seinem Boot in Gran Tarajal liegt, nahmen wir den Bus dorthin und hatten ein schönes Wiedersehen mit ihm und seinem Hund Iffy. Außerdem lag in Gran Tarajal ein großes russisches “Piratenschiff”, das wir besichtigten, um uns wenigstens eine halbe Stunde lang wie Captain Jack Sparrow zu fühlen 😉 .

As we knew that Marcel’s boat was moored in Gran Tarajal, we took the bus there and were quite happy to see him and his dog Iffy again after such a long time!

Together with Marcel, we visited a Russian tall ship in the marina, and were reminded of the olden days – or of Captain Sparrow from “Pirates of the Caribbean” 😉 .

Auf dem Weg zurück nach Gran Canaria sahen wir tatsächlich zwei Schildkröten, also scheint das mit der Wiederansiedlung einigermaßen zu klappen.

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